Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: August 2026

1. Geltungsbereich

Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über die Erstellung und laufende Pflege von Webseiten sowie über die Entwicklung von Anwendungen zwischen Gearstack, obrt za računalno programiranje i usluge, vl. Kristijan Bezjak (nachfolgend Anbieter) und dem Auftraggeber. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Anbieter ihnen schriftlich zustimmt.

2. Leistungsumfang

Der Anbieter erstellt eine Webseite nach dem gebuchten Paket und betreibt sie für die Dauer des Vertrags. Enthalten sind Hosting, Domainverwaltung, SSL-Zertifikat, laufende Suchmaschinenoptimierung, Sicherungen sowie die Umsetzung von Inhaltsänderungen. Als Inhaltsänderung gelten Anpassungen an Texten, Bildern, Beiträgen, Leistungen, Preisen, Öffnungszeiten und vergleichbaren Angaben im bestehenden Aufbau der Seite.

3. Nicht enthaltene Leistungen

Nicht enthalten sind der Aufbau zusätzlicher Unterseiten über das im Paket genannte Kontingent hinaus, der Umbau des Layouts oder ein neues Erscheinungsbild, Foto- und Videoproduktion sowie die Erstellung von Texten für ein neues Geschäftsfeld. Solche Leistungen bietet der Anbieter vorab zum Festpreis an und führt sie erst nach Freigabe durch den Auftraggeber aus.

4. Mitwirkung des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt die für die Erstellung erforderlichen Inhalte bereit, insbesondere Angaben zum Betrieb, Bilder und Texte. Er sichert zu, dass er über die erforderlichen Nutzungsrechte an übermittelten Inhalten verfügt und dass diese keine Rechte Dritter verletzen. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, übermittelte Inhalte auf Rechtsverstöße zu prüfen.

5. Änderungswünsche und Fristen

Änderungswünsche meldet der Auftraggeber über die App des Anbieters, per E-Mail oder über einen anderen vereinbarten Weg. Der Anbieter setzt Inhaltsänderungen in der Regel innerhalb von 48 Stunden an Werktagen um. Die Anzahl der Änderungswünsche ist nicht begrenzt. Der Anbieter darf Änderungen ablehnen, die rechtswidrige Inhalte betreffen oder den vereinbarten Leistungsumfang deutlich überschreiten, und weist in diesem Fall auf ein kostenpflichtiges Angebot hin.

6. Preise und Zahlweisen

Für Webseiten stehen zwei Zahlweisen zur Wahl. Bei der Zahlweise mit Aufbaukosten wird der einmalige Betrag mit der Freischaltung der Seite fällig, danach das monatliche Entgelt. Bei der Zahlweise ohne Aufbaukosten entfällt der Einmalbetrag; die Erstellung ist im höheren monatlichen Entgelt enthalten. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit von 12 Monaten ermäßigt sich dieses Entgelt auf den regulären Monatsbetrag des gebuchten Pakets. Das monatliche Entgelt wird jeweils zum Monatsbeginn im Voraus berechnet. Alle Preise verstehen sich netto, zuzüglich der jeweils geltenden Umsatzsteuer. Bei Geschäftskunden innerhalb der Europäischen Union, die dem Anbieter eine gültige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer mitteilen, erfolgt die Abrechnung ohne Umsatzsteuer im Reverse-Charge-Verfahren; die Steuerschuld geht auf den Auftraggeber über. Der Anbieter prüft die Gültigkeit der Nummer vor der ersten Rechnung. Teilt der Auftraggeber keine gültige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer mit, wird die am Sitz des Anbieters geltende Umsatzsteuer berechnet.

7. Zahlungsverzug und Aussetzung der Leistung

Das monatliche Entgelt wird per SEPA-Lastschrift eingezogen; der Auftraggeber erteilt dem Anbieter dafür ein Mandat. Der Anbieter kündigt jeden Einzug mindestens einen Tag vorher an. Kosten einer Rücklastschrift trägt der Auftraggeber, soweit er sie zu vertreten hat. Gerät der Auftraggeber mit mindestens zwei Monatsbeiträgen in Verzug, darf der Anbieter die Webseite nach vorheriger Mahnung mit einer Frist von vierzehn Tagen vorübergehend vom Netz nehmen, bis der offene Betrag ausgeglichen ist. Die Zahlungspflicht bleibt während der Aussetzung bestehen. Nach Ausgleich schaltet der Anbieter die Seite unverzüglich wieder frei. Bleibt der Betrag nach Ablauf der Frist offen, kann der Anbieter den Vertrag außerordentlich kündigen. Gesetzliche Verzugszinsen bleiben unberührt.

8. Laufzeit und Kündigung

Bei der Zahlweise mit Aufbaukosten beträgt die Mindestlaufzeit 6 Monate ab Freischaltung der Seite, bei der Zahlweise ohne Aufbaukosten 12 Monate. Danach läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit weiter. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit kann jede Partei mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündigen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Die Kündigung bedarf der Textform.

9. Entwicklung von Anwendungen

Für die Entwicklung von Apps und Web-Anwendungen erstellt der Anbieter nach Prüfung des Umfangs ein Angebot zum Festpreis mit Termin. Mit Auftragserteilung werden 30 Prozent der Auftragssumme als Anzahlung fällig; vor deren Eingang beginnt der Anbieter nicht mit der Arbeit. Die Anzahlung wird vollständig auf den Gesamtpreis angerechnet. Der Restbetrag ist nach Fertigstellung in einer Summe zu zahlen oder auf Wunsch in bis zu 12 Monatsraten; bei Ratenzahlung erhält der Auftraggeber vorab eine Aufstellung sämtlicher Beträge und Fälligkeiten. Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben alle Nutzungsrechte an der Anwendung beim Anbieter.

10. Folgen der Beendigung

Die technische Umsetzung, insbesondere Vorlagen und Programmcode, verbleibt beim Anbieter; über deren Übernahme unterbreitet der Anbieter auf Anfrage ein gesondertes Angebot. Abweichend davon erhält der Auftraggeber bei Anwendungen den Quelltext, sobald der vereinbarte Gesamtpreis vollständig gezahlt ist, gleich ob in einer Summe, in Raten oder über die vereinbarte Abo-Laufzeit.

11. Nutzungsrechte

Der Auftraggeber erhält für die Dauer des Vertrags das einfache, nicht übertragbare Recht, die erstellte Webseite für seinen Geschäftsbetrieb zu nutzen. An den vom Auftraggeber gelieferten Inhalten verbleiben dessen Rechte. Der Anbieter darf die erstellte Webseite unter Nennung des Auftraggebers als Referenz nennen, sofern der Auftraggeber dem nicht widerspricht.

12. Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst durchgehende Erreichbarkeit der Webseite, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit. Ausfälle durch Wartung, Störungen beim Hosting-Dienstleister oder Umstände außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters begründen keine Minderung. Eine Aussetzung nach Ziffer 7 gilt nicht als Ausfall.

13. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Der Anbieter schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, insbesondere keine bestimmte Platzierung in Suchmaschinen.

14. Schlussbestimmungen

Es gilt kroatisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts unberührt. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.